
1973 erwarben Johanna und Albert Obermüller ziemlich spontan ein Haus oder ein hausähnliches Gebilde im damals weitgehend verlassenen ligurischem Borgo Dolcedo-Ripalta. Eine Haushülse, aber mit vielversprechender Substanz und mächtigen Mauern. Das heutige Haus de Sonnaz I war der Nuklus einer innigen Beziehung zu Ligurien und zum mittelalterlichen Borgo Dolcedo-Ripalta. 1974-1976 wurde es erstmal grundlegend saniert. 1981 kam die heutige Wohnung de Sonnaz II und 1988 Centrale I zum Anwesen.


Zunächst verbrachte die Familie die Ferien regelmäßig in Ripalta. Oft arbeitete Albert bis zum späten Nachmittag am Haus – mit dem Sohn Albrecht als Handlanger und zu dessen Verdruss. Denn erst danach ging es ans Meer. Dafür war Ripalta ein Paradis für Kinder, deutsche, italienische, dänische oder französische. Bis spät in die Nacht konnen sie durch die Gassen toben. Und Albrecht war eines von ihnen. In der Folge gab es Phasen, in denen Albrecht Obermüller die Gegend und die alten Häuser verschmähte. Dolcedo ist – wenn auch nur in den Ferien – eine zweite, durchaus ambivalente – Heimat. Johanna gingen irgendwann die ständigen Arbeiten in Ripalta auf die Nerven und kam dann nur, wenn es nichts zu tun gab. Lieber widmete sie sich ihrer Kunst.
Seit 1983 wird das Anwesen auch immer mit Gästen geteilt. Albert war insofern ein Trendsetter bei der Ferienhausvermietung.


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