
Geographisch ist Ligurien eine extreme Region. Berge und Hügel bedecken 99% der Gesamtfläche Liguriens und diese treffen unmittelbar auf die Küste des Mittelmeers. Dort, wo das Wasser endet, fangen auch schon die Berge an. Die Gebirgsausläufer setzen ihre Abstütze im Wasser fort. Insbesondere an der noch spektakulären Riviera Levante westlich von Genua fällt das Land extrem steil ins Meer. Damit wird es hier auch sehr schnell tief. Die extreme Topographie führt gleichzeitig zu einem ausgesprochen milden Klima mit ganz verschiedenen Klimazonen, windgeschützten und weniger windgeschützten Orten.
Ligurien ist eine optimale Destination für den Großteil des Jahres und für ganz unterschiedliche Aktivitäten. Nur die Zeit von Januar bis März ist nur etwas für abgehärtete Gemüter.
Liguriens Hauptreisezeit ist nach wie vor der Sommer. Frühling und Herbst sind aber mittlerweile genauso beliebt.
Das ligurischen Meer als Wärmespeicher und die aufragenden Berge als Windschutz sorgen für ein erstaunliches Mikroklima in Ligurien. Aber das milde Klima ist nicht gleich verteilt.
An den Süd-West Hängen wird die Sonnenwärme gespeichert. Hinzu kommt das unterstützende Meer. Es entstehen regelrechte Warmluftkammern. Sehr deutlich wird das oft an Herbsttagen, wenn die kalten Tramontana Nordwinde über die ligurischen Gebirgsrücken rauschen. Die küstennahen Sonnenhänge werden dann durch Warmluftpolster an den Buchten und küstennahen Tälern davor geschützt abzukühlen. Im Winter, wenn sich ein Tiefdruckgebiet über dem ligurischen Golf aufbaut werden Genua und Savona oft vom Tramontana getroffen und der sorgt auch auf Meeresniveau für Schneefall.
Im Sommer ist es auf Meereshöhe in Ligurien gemäßigt warm. Im Juli liegen die Tagesdurchschnittswerte zwischen 25 und 28°. In der Regel werden die 30° selten überschritten. In den Bergen herrscht ein raues semikontinentales Klima. Aber gerade diese unterschiedlichen Klimazonen machen den besonderen Reiz Liguriens aus. Wenn es am Meer und in den küstennahen Tälern warm ist, so findet man schnell in höher gelegenen, aber dennoch küstennahen Regionen angenehme Kühle.
| Klimatabelle Imperia | Jan | Febr | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sept | Okt | Nov | Dez |
| Minimaltemperatur | 4 | 5 | 8 | 12 | 14 | 18 | 21 | 21 | 19 | 14 | 9 | 7 |
| Maximaltemperatur | 11 | 12 | 16 | 20 | 24 | 28 | 29 | 29 | 25 | 21 | 17 | 17 |
| Sonnenstunden | 4 | 4 | 4 | 6 | 8 | 8 | 10 | 9 | 7 | 6 | 4 | 4 |
| Regentage | 7 | 7 | 8 | 8 | 7 | 5 | 3 | 6 | 6 | 8 | 8 | 6 |
| Wassertemperatur | 13 | 12 | 14 | 14 | 16 | 22 | 24 | 24 | 21 | 19 | 16 | 14 |
Generell gilt, dass der Westen Liguriens ein deutlich besseres Klima hat, als die manchmal sehr regenreiche und kühlere Riviera di Levante. Die beste Reisezeit für Ligurien ist natürlich Frühling und Frühsommer. Hierin kann man die artenreiche Vegetation in allen Klimazonen in voller Blüte erleben und die Temperaturen sind am angenehmsten.
Ligurien zeichnet sich durch ein mildes Klima bei geringen Niederschlägen aus - tendenziell nur von Januar bis März kommt es zu ergiebigen Regenfällen. Das Klima in Ligurien ist geprägt durch die Berge im Norden und das Meer im Süden. Dadurch ergibt sich ein über das ganze Jahr mildes Klima. Im Winter sind Temperaturen unter dem Gefrierpunkt selten und allenfalls nachts. Der Sommer ist gekennzeichnet durch angenehme Temperaturen. Im Juli beispielsweise steigen die Temperaturen selten über 30 Grad, was zum Baden ideal ist, sportliche Aktivitäten aber nicht ausschließt.
Von den Veränderungen des Klimas scheint Ligurien bisher eher wenig betroffen zu sein. Signifikante Erhöhungen der Temperaturen gegenüber den 1980er und 90er Jahren sind nicht zu fühlen. Das Meer erwärmt sich aber stärker. Die Luft nimmt mehr Wasser auf. Im Herbst ist mit dem Abkühlen der Luft über Land mit dem Abregen dieser Luftmassen und generell mit starken Unwettern zu rechnen. Diese betreffen dann aber eher die Riviera di Levante.

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