Die Küste der Riviera ist aber nur eine Seite Liguriens. Die andere Seite ist das ligurische Hinterland. Je tiefer man ins Hinterland vorstößt, um so mehr wähnt man sich in einer anderen Welt. Eine Fahrt ins Hinterland des westlichen Liguriens eine echte Bereicherung und die Abstecher müssen wir gar nicht so weit gehen.
Im Val Prino öffnen sich weitläufige Olivenkulturen, in anderen Fällen ist geht es etwas enger und steiler zu. Bei 700-800 m über dem Meer werden die Oliven dann von einsamen Steineichen- und Kastanienwäldern abgelöst in denen eigentlich nur noch Wildschweine und Wölfe leben. Schmale kurvenreiche Straßen erreichen jeden kleinen Ort und von jedem kleinen Ort gehen Mulatieras in die Landschaft - ein feines Netz von Handelswegen.
Für Tagestrips spektakulärer sind da schon das Valle Argentina oder das Val Nervia. Schon nach wenigen Kilometern im Landesinneren öffnet sich eine gänzlich andere Landschaft und Gebirgswelt mit atemberaubenden Panoramen. Die Orte wirken schroff und abweisend. Die ligurische Grenzkammstraße ist dabei ein besonderer Leckerbissen.
Ort wie Bajardo oder Ceriana sollten Sie unbedingt besuchen. Ebenso Lingueglietta!
Im Hinterland ist man weit weg vom Massentourismus. Hier ist der Tourismus deutlich gehobener, privater.
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